Die Saison 2026 beginnt im April. Auch dieses Jahr biete ich wieder eine Mitsegelgelenheit an.
Wer möchte mal die andere Perspektive einnehmen? Sei Teil der weißen Segelflotte auf dem Steinhuder Meer! Mein Angebot gilt weiterhin:
Bis zu 4 Gäste können auf WindiGO mitsegeln. Einzige Bedingung: Ihr sorgt für den Imbiß an Bord und kühle Getränke.
Uns bieten sich 5 Reiseziele an: Die Insel Wilhelmstein, die Postboje (Postkarte mitbringen!), der Großenheidorngraben und Rund Wulveskuhlen. Wer Lust hat, schickt eine Mail an Rainer@backbordbug.net
In Mardorf, direkt gegenüber dem Naturpark-Haus liegt Steg N 34 mit bis zu 60 Liegeplätzen für Jollen und „Dickschiffe“. Der extra breite Stegkopf lädt ein zum Sundowner, dient als Badeplattform und erlaubt bei Flaute einen gemütlichen Nachmittag im Strandkorb.
Da der SVN kein eigenes Clubgelände unterhält, konzentrieren wir uns auf den Wassersport und können eine günstige Familienmitgliedschaft für 337€ zzgl Befahrensgebühr inkl. Liegeplatz anbieten. Der extra breite Stegkopf lädt ein zum Sundowner, ist Badeplattform und erlaubt bei Flaute einen gemütlichen Nachmittag im Strandkorb.
Wir veranstalten eine Serie von Vereinsregatten und sind die größte Teilnehmergruppe beim Friday-Cup. Für Kinder und Jugendliche gibt es einen Opti und eine Jugend-Jolle sowie für alle vielfältige Mitsegelgelegenheiten auf den Dickschiffen, z.B. beim Geschwader-segeln oder beim Ankern vor dem Wilhelmstein anläßlich der diversen Konzerte.
2024 und 2025 haben wir das Steinhuder Meer bereits vorzeitig im August verlassen. Trotz vielem Regen ist der Wasserstand zu niedrig. Und selbst dort, wo das Echolot mehr als 1m Wt anzeigt, bleibt das Boot häufig im Modder stecken. Der Ideale Pegelstand liegt bei 128 cm!
Vor Jahren wurden die Deipen, eine Zone mit Wt von bis zu 3m mitten im Steinhuder Meer, mit abgepumptem Schlamm verstopft. Damit ist der einzige Wasserzulauf verdichtet und es fließt kaum noch Frischwasser nach. Verdunstung und Abfluss über den Meerbach reduzieren den Wasserstand immer weiter. Immer mal wieder wird der Schlamm abgepumpt – aber kaum mehr, als in einem Jahr wieder nachwächst.
Ein weiteres Problem verursacht die Berufsschifffahrt: Die Propeller der Fahrgastschiffe wühlen den Modder auf. Dieser mäandert durchs Steinhuder Meer und setzt sich auch im Bereich der Stege ab. Wir kommen nur noch unter Schwierigkeiten zum Kran.
Das Naherholungsgebiet wird sträflich vernachlässigt und droht zu versanden!
Die „Dickschiffregatta“ auf dem Steinhuder Meer! Es starten Boote bis 7,80 m Länge mit Kiel, Schwert, Kielschwert. Dazu gehören Törn geeignete Yachten wie Bavaria, TES, Etap, Friendship und gewichtssparend ausgeräumte Neptuns, Variantas sowie Rennmaschinen wie „Microcupper“. Der Schnellste erreicht das Ziel nach etwa 10-12 sm in knapp 3 Stunden, der Langsamste in fast 5 Stunden und einer war so langsam, dass er „gezeitet“ wurde. 😉 Außerdem gibt es Klassenwertungen, das ist natürlich fairer, weil die anderen Boote nicht wirklich miteinander vergleichbar sind.
WindiGO unterwegs – eine von 3 reinen Frauencrewsvorne XCite, davor WindiGO – die Reihenfolge wird sich noch ändern
Die endgültige Platzierung einer Yacht im Rennen wird mit der Yardstick-Formel ermittelt, die die Leistungsfähigkeit eines Bootes widerspiegelt. So kommt ein guter Segler mit einem langsameren Boot auf eine bessere Platzierung als nach Zeit ermittelt. WindiGO hat ein YS von 122 bekommen und XCITE von 124. Bei der Platzierung ist noch Luft nach oben.
Der von WindiGO gesegelte Regattakurs
Bei 4 Bft und Böen bis 6 Bft ging es am Wind ordentlich zur Sache. Dabei sein und ankommen ist alles. Der Rest ist Fun. Unglücklich, wer in ein Ramming verwickelt ist: So ist es zwei Neptuns passiert. XCITE konnte eine Kollision auf der Startlinie mit dem Manöver des letzten Augenblicks noch geradeso verhindern. Eine andere Yacht ist durch einen Steuerfehler aus dem Ruder gelaufen.
Ab sofort gibt es hier die Rubrik „Recht rund ums Sportboot“. Eine juristische Aufarbeitung vom Fachmann. Diskussionen sind erwünscht und Fragen werden gerne beantwortet.
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