Rechtswidriger NaturSchutz

Inzwischen habe ich die Naturschutzverordnung Steinhuder Meer rechtlich geprüft und eine Stellungnahme an die Region Hannover verfasst. Diese muss sich jetzt im Einzelnen damit befassen, bevor sie über den Erlass der Verordnung entscheidet.

Auch die Städte Wunstorf und Neustadt haben gegen die Naturschutzverordnung Einwände erhoben.

Trotz allem sollten wir uns gemeinsam mit der Notgemeinschaft Steinhuder Meer vorsorglich auf ein Klageverfahren vorbereiten.

Naturschutz am Steinhuder Meer überzieht

Gerade erst hat die Region Hannover das Naturschutz-gebiet im Ostenmeer ausgeweitet, schon  arbeitet sie daran, dasjenige im Westenmeer auszudehnen.

Was bedeutet das für die Betroffenen?

  • Erneute Ausdehnung der Befahrensverbote für Segler, Fischer und die Berufsschifffahrt bis auf etwa 700 m an den Wilhelmstein!
  • Bestimmte Stege im Bereich Mardorf dürfen nicht mehr aufgebaut werden. Das Baden vor dem Grundstück ist verboten.
  • Der Meerbach darf nicht mehr befischt werden.
  • Die Sicherungswälle gegen das Auslaufen des Steinhuder Meers dürfen nicht mehr gepflegt und repariert werden. Es besteht die Gefahr des Auslaufens.
  • Das Meer darf in der Schutzzone nicht mehr entschlammt werden. Das führt dazu, dass es auch darüber hinaus verschlammen wird.
  • Die besegelbare Fläche wird um etliche  Quadratkilometer verkleinert und noch mal um die gleiche Fläche weiter verschlammen.

Damit steht der Fortbestand des Steinhuder Meeres als Naherholungsgebiet in Frage!

Der Naturschutz ist ein hohes Gut! Gerade wegen seiner Schönheit und Artenvielfalt ist es ja so ein gern besuchtes Naherholungsgebiet mit weitem Einzugsbereich.

Für den Verordnungsentwurf  “Westufer Steinhuder Meer” und seine Begründung hat die Region Hannover auf über 30 Seiten Textbausteine zusammengetragen, aber auf eine angemessene Abwägung aller anderen Interessen nahezu völlig verzichtet.! Es ist an der Zeit, sich  massiv zur Wehr zu setzen!

Außer Acht gelassen hat die Naturschutzbehörden folgende Beobachtungen:

  • Trotz der derzeitigen Nutzung haben sich neue Arten angesiedelt, sie fühlen sich also gar nicht gestört.
  • Segler, Berufsschifffahrt, Fischer und Anlieger verhalten sich im eigenen Interesse überwiegend rücksichtsvoll.
  • Deswegen gelten Segler z.B. im Nationalpark Boddengewässer als privilegiert und dürfen in der Zone 2 segeln und ankern – weil sie Vögelpopulation dort jedenfalls nicht stören!
  • Vögel z.B. gewöhnen sich an diese Nutzungen und lassen sich auch von Stegbauaktivitäten nicht vom Nestbau und Brüten ablenken.

Gleichzeitig nimmt seit Jahresbeginn der Verkehr durch rasende und lärmende Motorboote ohne erkennbaren Fahrtauftrag erheblich zu. Das wiederum weist auf ein Vollzugsdefizit der Behörde hin.

Sinkender Wasserstand bei strömendem Regen

Weil der Wasserstand Im Herbst 2018 so stark gesunken war, dass wir unser Schwert nicht mehr fieren konnten, ist WindiGO vorzeitig ins Winterlager gegangen. Jetzt (19.01.2019) ist der Pegel am Wilhelmstein wieder von 84 cm auf 97 cm gestiegen. Wir hoffen auf 128 cm. Deshalb freuen wir uns über viel Regen und Schnee ;-))

Es regnet! Der Pegel (Telefonische Ansage 05033 -2609) ist auf 99 cm geklettert (26.01.2019) ! Wir schaffen das!

Heute, 16.3. bei seit Tagen strömendem Regen ist der Wasserstand auf 104 gesunken. Vorige Woche waren wir schon bei 107! Wer dreht da an der Schraube?

Steinhuder Meer in Flammen

Schreck um Mitternacht: Frisch war es am 25.08.2018, windig und der Wasserstand immer niedriger. Trotzdem haben wir südlich des Wilhelmstein geankert, um das Feuerwerk zu beobachten.

Und danach ging der Anker nicht mehr hoch! Hatte sich in einem armdicken Stromkabel verfangen, dass ohne jegliche Kennzeichnung westlich Steinhude zum Südwestende des Wilhemstein verläuft.   

Mit etwas Taktik haben wir ihn dann doch befreit – und eine kleine Schramme am Boot davon zurück behalten. 

Steinhuder Meer – Steine markieren

Dear All,

Mission completed: Die Navionics Seekarte enthält einzelne vermessende Steine ( ich bin höchstpersönlich drüber gesegelt),  die Reste der Kranenburg  und die Angaben der Berufsschiffervereinigung aus Steinhude.

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bin jetzt zum dritten Mal mit dem Schwert über einen Stein gerumpelt. Jetzt werden sie kartographiert und in die Seekarte von Navionics eingetragen. Suche Helfer!

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