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Wasserstand im Steinhuder Meer

Diese Saison verlassen wir das Steinhuder Meer vorzeitig im August. Trotz vielem Regen ist der Wasserstand zu niedrig. Und selbst dort, wo das Echolot mehr als 1m Wt anzeigt, bleibt das Boot häufig im Modder stecken.

Vor Jahren wurden die Deipen, eine Zone mit Wt von bis zu 3m mitten im Steinhuder Meer, mit abgepumptem Schlamm verstopft. Damit ist der einzige Wasserzulauf verdichtet und es fließt kaum noch Frischwasser nach. Verdunstung und Abfluss über den Meerbach reduzieren den Wasserstand immer weiter. Immer mal wieder wird der Schlamm abgepumpt – aber kaum mehr, als in einem Jahr wieder nachwächst.

Ein weiteres Problem verursacht die Berufsschifffahrt: Die Propeller der Fahrgastschiffe wühlen den Modder auf. Dieser mäandert durchs Steinhuder Meer und setzt sich auch im Bereich der Stege ab. Wir kommen nur noch unter Schwierigkeiten zum Kran.

Das Naherholungsgebiet wird sträflich vernachlässigt und droht zu versanden!

Mitsegeln auf dem Steinhuder Meer

Wer möchte mal die andere Perspektive einnehmen? Sei Teil der weißen Segelflotte auf dem Steinhuder Meer! Wir freuen und auf den höchsten Wasserstand aller Zeiten. Mein Angebot gilt weiterhin:

Bis zu 4 Gäste können auf WindiGO mitsegeln. Einzige Bedingung: Ihr sorgt für den Imbiß an Bord und kühle Getränke.

Uns bieten sich 5 Reiseziele an: Die Insel Wilhelmstein, die Postboje, der Großenheidorngraben und Rund Wulveskuhlen. Wer Lust hat, schickt eine Mail an Rainer@backbordbug.net

Steinhuder Meer rund – das große Segelspektakel

WindiGO unterwegs – eine von 3 reinen Frauencrews

Die „Dickschiffregatta“ auf dem Steinhuder Meer! Es starten Boote bis 7,80 m Länge mit Kiel, Schwert, Kielschwert. Dazu gehören Törn geeignete Yachten wie Bavaria, TES, Etap, Friendship und gewichtssparend ausgeräumte Neptuns, Variantas sowie Rennmaschinen wie „Microcupper“. Der Schnellste erreicht das Ziel nach etwa 10-12 sm in knapp 3 Stunden, der Langsamste in fast 5 Stunden und einer war so langsam, dass er „gezeitet“ wurde. 😉 Außerdem gibt es Klassenwertungen, das ist natürlich fairer, weil die anderen Boote nicht wirklich miteinander vergleichbar sind.

vorne XCite, davor WindiGO – die Reihenfolge wird sich noch ändern

Die endgültige Platzierung einer Yacht im Rennen wird mit der Yardstick-Formel ermittelt, die die Leistungsfähigkeit eines Bootes widerspiegelt. So kommt ein guter Segler mit einem langsameren Boot auf eine bessere Platzierung als nach Zeit ermittelt. WindiGO hat ein YS von 122 bekommen und XCITE von 124. Bei der Platzierung ist noch Luft nach oben.

Der von WindiGO gesegelte Regattakurs

Bei 4 Bft und Böen bis 6 Bft ging es am Wind ordentlich zur Sache. Dabei sein und ankommen ist alles. Der Rest ist Fun. Unglücklich, wer in ein Ramming verwickelt ist: So ist es zwei Neptuns passiert. XCITE konnte eine Kollision auf der Startlinie mit dem Manöver des letzten Augenblicks noch geradeso verhindern. Eine andere Yacht ist durch einen Steuerfehler aus dem Ruder gelaufen.

https://www.steinhuder-meer-rund.de/

Steinhuder Meer – Steine markieren

Dear All,

Mission completed: Die Navionics Seekarte enthält einzelne vermessende Steine ( ich bin höchstpersönlich drüber gesegelt),  die Reste der Kranenburg  und die Angaben der Berufsschiffervereinigung aus Steinhude.

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bin jetzt zum dritten Mal mit dem Schwert über einen Stein gerumpelt. Jetzt werden sie kartographiert und in die Seekarte von Navionics eingetragen. Suche Helfer!